„Mein Land, meine Heimat, meine Verantwortung: Wie gelingt ein gutes Zusammenleben?“: Januar 2026, 19.30 Uhr / AWO-Begegnungsstätte, Hebelstraße 6, 68723 Schwetzingen

Muhterem Aras MdL
Muhterem Aras MdL

Januar 2026, 19.30 Uhr / AWO-Begegnungsstätte, Hebelstraße 6, 68723 Schwetzingen:

„Mein Land, meine Heimat, meine Verantwortung: Wie gelingt ein gutes Zusammenleben?“

Landtagspräsidentin Muhterem Aras MdL und Dr. Andre Baumann MdL im Gespräch. Das Publikum hat die Möglichkeit, Fragen zu stellen.

„Ankommen und Aufgenommen werden in einer neuen Heimat, das passiert nicht von selbst“, sagt Muhterem Aras, seit 2011 Mitglied der Landtagsfraktion der Grünen und seit 2016 Präsidentin des Landtags von Baden-Württemberg. Mit zwölf Jahren ist sie 1978 mit ihren Eltern aus einem Dorf in Ostanatolien nach Filderstadt bei Stuttgart ausgewandert. „Ich hatte doppelt Glück“, sagt sie. „Einerseits wegen der Offenheit meiner Eltern für die deutsche Gesellschaft. Andererseits, weil wir auf eine Gesellschaft trafen, die ihrerseits offen war und zugewandt.“

Zum Thema „Mein Land, meine Heimat, meine Verantwortung: Wie gelingt ein gutes Zusammenleben?“ wird Aras auf Einladung des grünen Landtagsabgeordneten Dr. Andre Baumann am Mittwoch, 28. Januar, 19.30 Uhr, referieren. Ort: AWO-Begegnungsstätte, Hebelstraße 6, 68723 Schwetzingen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Die rassistischen Angriffe auf Geflüchtete und migrantische Menschen in Hoyerswerda, Rostock-Lichtenhagen, Mölln und Solingen Anfang der 1990er-Jahre schockierten Muhterem Aras und brachten sie zur Politik. „Dieses Land war auch meine Heimat geworden – das wollte ich mir von Rechtsextremen nicht kaputt machen lassen.“

Heute steht sie als erste Frau an der Spitze des Landtags von Baden-Württemberg und setzt sich dort vehement für die Werte des Grundgesetzes, Gleichberechtigung, Demokratie und den Zusammenhalt in einer vielfältigen Gesellschaft ein.

Bei einer anschließenden Frage- und Diskussionsrunde möchten Aras und Baumann mit dem Publikum ins Gespräch kommen. Wie gelingt ein gutes Miteinander in unserer Gesellschaft? Wie bewahren wir die Offenheit im Dialog trotz unterschiedlicher Perspektiven? Was können wir gemeinsam gegen gesellschaftliche Polarisierung tun, und welche Rolle spielen Herkunft und Heimat?